Alea Aquarius Wiki
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Alea Aquarius Wiki


Lennox ist ein Mitglied der Alpha Cru und halber Meermensch vom Stamm der Oblivionen. Er ist einer der Hauptprotagonisten der „Alea Aquarius“-Reihe.

Lennox kennt sich gut mit Computern aus und spricht sehr gut Englisch und Niederländisch. Er hat als Oblivion einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Hintergrundgeschichte

Lennox wächst in Lübeck auf. Seine Mutter Xenia verlässt ihn und seinen Vater, als er noch klein ist, da sie sich mit dem Virus infiziert. Lennox' Vater jedoch ist alkoholabhängig und missbraucht seinen Sohn physisch und vermutlich auch psychisch[2]. Als Lennox seinen Vater schließlich damit konfrontiert, wird er von diesem im Februar oder März vor die Tür gesetzt. Zuerst fährt er immer in Zügen dank seiner Fähigkeiten als blinder Passagier mit, bis eines Tages ein Schaffner in Amsterdam in ihn hineinläuft und ihn entdeckt. Er lebt seitdem auf der Straße und nutzt seine Fähigkeiten, um über die Runden zu kommen. Er wird vermutlich mindestens in Deutschland polizeilich gesucht.

Auftritte

Der Ruf des Wassers

Als Lennox in Amsterdam Straßenmusik macht, bemerkt Alea ihn sofort. Dies verwundert Lennox: Menschen können ihn als Oblivion nicht so leicht sehen und er kann Alea auch nicht vergessen lassen. Lennox flieht zwar, wird jedoch von Alea unter der Brücke, wo er momentan schläft, konfrontiert. Die beiden spüren sofort eine instinktive Verbindung zueinander. Lennox ist zuerst nicht allzu begeistert von Aleas Vorhaben, ihn als Teil der Alpha Cru aufzunehmen, doch er nimmt an, da das Schiff in jeder Hinsicht besser als die Straße sei. Während Ben ihm zunächst misstraut, sind Alea und Sammy absolut von ihm überzeugt. Tess ist am kritischsten eingestellt, selbst als Ben seine Bedenken ablegt. Lennox erhält den Bandennamen „Scorpio“.

Als Alea im Meer schwimmen geht, stellt sich Lennox trotz des gefährlichen Regens an Bord, da er sie beschützen möchte; der sogenannte „Beschützerinstinkt“ bei Oblivionen. So erfährt er bei ihrer Rückkehr beinahe, dass sie ein Meermädchen ist, erzählt dies den anderen aber nicht. Aufgrund des Regens bekommt er jedoch hohes Fieber und auch ein Arzt findet keine Krankheit. Alea kann ihn erst mithilfe von Rofus heilen und verbringt die Nacht bei ihm auf dem Sofa. So erzählen sie sich mehr über ihre besonderen Fähigkeiten.

Als sich Müll in der Schiffsschraube verhakt, folgt Lennox vom Rofus geschützt mehr oder weniger unwillentlich Alea ins Wasser, um sie zu beschützen. Er muss sich später sehr zusammenreißen, um Alea nicht daran zu hindern, den anderen von ihrem Meermenschensein zu erzählen.

In Renesse kann Lennox durch seine Fähigkeiten einige Akten über Aleas Adoptionsfall lesen, die das Jugendamt ihnen nicht zeigen möchte. Er verhindert auch, dass die Angestellten die Polizei rufen. Obwohl er nicht so gut die Wassersprache lesen oder verstehen kann, merkt er, dass sich die Botschaft in der Glaskugel auch an ihn richtet und er beim Loch Ness mehr über seine Mutter erfahren könnte.

Die Farben des Meeres

Zu Beginn findet Lennox Aleas Verhalten seltsam, da sie den Kontakt zu ihm meidet. Bei einem Tauchausflug muss Lennox an Bord bleiben, da der Rofusvorrat aufgebraucht ist und die Alpha Cru noch nicht weiß, dass Lennox schwimmen kann.

Als Alea alleine einen Schwimmausflug macht, stößt sie auf Gretzer. Lennox folgt ihr und findet heraus, dass er schwimmen kann. Er kann Alea vor den Gretzern retten, lockt sie allerdings dadurch auf die Crucis. Lennox muss seine Oblivionengabe anwenden, um die Gretzer zu vertreiben. So erfährt die Alpha Cru, welche Fähigkeiten er hat.

Später ruft Lennox gemeinsam mit Alea seinen Vater an, um mehr über seine Mutter Xenia und ihre Gründe, die Familie zu verlassen, herauszufinden. Sein Vater zeigt ihm eine Postkarte von ihr aus Schottland, welche das letzte „Lebenszeichen“ ist. Die Lennox zuvor unbekannte Postkarte ist elf Jahre alt.

Um Lennox aufzumuntern, beschließt Alea, gemeinsam mit ihm schwimmen zu gehen. Dabei treffen sie auf einen Tasfaren, der allerdings schnell verschwindet, und zwei Wasserkobolde. Diese meinen, Alea und Lennox sollen das Wasser schnell verlassen, weil es gefährlich sei. Sie beziehen sich auf das noch unbekannte Virus, welches allerdings für Lennox wegen dem Rofus ungefährlich ist.

Aufgrund der Ereignisse in Edinburgh muss die Crucis in der Stadt bleiben. Daher entscheidet Lennox mit Ben, dass er und Alea ohne die Alpha Cru zum Loch Ness gehen. In der Stadt machen Alea und Lennox Straßenmusik und es kommt zu einem romantischen „magischen Moment“. Sie nehmen viel Geld ein, eine Straßengang bemerkt dies jedoch. Obwohl Lennox die Straßenkinder bekämpfen will, hält Alea ihn im Elvarion-Modus davon ab und gibt den Kindern das Geld, um einen Konflikt zu vermeiden. Sie müssen in ein Bürogebäude einbrechen, um einen sicheren Schlafplatz zu finden. Dort gesteht Lennox Alea seine Liebe zu ihr und Alea erklärt, dass sie sie erwidert.

Am nächsten Tag entscheiden sie, schwarz mit dem Zug nach Inverness zu fahren, da ihnen das Geld fehlt. Auf etwa halber Strecke werden sie erwischt, da Lennox als Aleas Gesprächspartner sichtbar ist. Er ergreift die Initiative und die beiden springen aus dem Zugfenster, reisen zu Fuß weiter. Als sie am Abend am Lagerfeuer sitzen, sprechen sie über ihre Vergangenheiten. Lennox versucht, Alea zu küssen, doch diese macht einen Rückzieher und erzählt ihm erstmals von ihrer Vermutung, dass sie Geschwister sein könnten. Lennox ist nicht ganz überzeugt, hält es aber auch für möglich.

Am Tag darauf stehlen sie aus einer Mülltonne an einem Imbiss weggeschmissenes Essen. Alea wird aber vom Imbissbesitzer erwischt und die beiden müssen vor dessen Hund fliehen. Als Lennox auf einer Brücke versucht, den Hund aufzuhalten, fällt Alea ins Wasser und Lennox springt beinahe hinterher. Sie wird zuvor von Isibellen gerettet.

Nachdem Alea sich trockene Kleidung anzog, zieht Lennox ihr ihre nassen Socken gegen ihren Willen aus. Obwohl Alea sich wegen ihrer Raffnarben zwischen ihren Zehen schämt, findet Lennox auch diese schön. Um nach Inverness zu kommen, springen sie unerkannt auf einen Pick-up auf.

Am Loch Ness angekommen, lässt Lennox die sich erhitzende Schneekugel fallen, und ein Lufttunnel nach Rach Turana bildet sich. Dort werden sie von Artama erwartet, die Lennox und Alea vieles über die Meerwelt erklärt. Lennox erfährt von seinem Stamm und seiner Herkunft. Artama meint auch, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Lennox und Alea Geschwister sind. Daher beginnen die beiden auf Lennox' Initiative eine Beziehung. Danach führt Artama sie in die Bibliothek und zeigt ihnen dort die letzten Botschaften ihrer Eltern. Lennox findet mit Entsetzen heraus, dass seine Mutter zwar noch eine Nachricht aufnahm, aber kurz darauf starb.

Die Crucis erreicht Loch Ness und und nimmt Lennox und Alea wieder mit.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Der Ruf des Wassers, Seite 180 und Die Farben des Meeres, Seite 14 und weitere
  2. Der Ruf des Wassers, Seite 193: „[...] er hat mich fast mein ganzes Leben lang geschlagen.“
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